„Wonnemonat“ Mai (2026)

Storch in der Abenddämmerung. Aufgenommen mit einem analogen 200mm Carl Zeiss an einer Lumix S5.

Bisher hat das Wetter uns keinen Grund geliefert, die Garderobe gänzlich umzustellen. Die wärmeren Kleidungstücke sind noch immer sinnvoll in Reichweite zu halten und die Tage, in denen unsere Störche nass werden, sind häufiger als die, in denen sie den Eiern Luft zum Kühlen zufächeln müssen.

Richtig, beide Störche sind wieder in ihrem Horst. Was haben wir uns gefreut!

Projekte, Projekte, Programme…

Das Wetter hatte aber auch etwas Positives! Ich habe an meinem Roman, in dem die KI die Weltherrschaft übernimmt, weiter gearbeitet. Tut sie das wirklich, oder sind es dann doch einflussreiche Kräfte, die sie als Werkzeug einsetzen? Und wer sind diese Gruppen? Und wie löst sich das Problem?

Viele Fragen. Viele Protagonisten und Antagonisten, Statisten und Orte, Gegenstände und Ereignisse, die jongliert werden müssen. Um den Überblick nicht zu verlieren, habe ich eine neue Software ausprobiert: bibisco. Macht sich bisher recht gut. Natürlich war es etwas Aufwand, das Projekt von dem Programm, das ich bisher eingesetzt habe, Storyist, umzuziehen. Aber im Moment habe ich den recht positiven Eindruck, dass es sich gelohnt hat. Zum ersten Mal habe ich übrigens die KI genutzt, um die Charaktere zu visualisieren und mir beim Schreiben die Figuren bildlich vorstellen zu können.

Der Wechsel der Software hatte auch damit zu tun, dass mir die letzte Beta von MacOS einige Archive zerschossen hat. Nichts, was nicht durch BackUps gelöst werden konnte, aber es hat dann doch den Wunsch geweckt, wieder mehr auf offene Software zu setzen. Von bibisco gibt es nicht nur Sources, sondern auf Versionen, die unter Linux (notfalls auch Windows) laufen.

Dennoch bleibe ich den Mac treu. Mein neues Macbook neo begeistert mich wirklich. Erstaunlich, was so eine CPU aus einem Smartphone heute an Aufgaben in einem Notebook bewältigt. Sogar kleine 4K-Videos habe ich bereits damit geschnitten. (Gut, wenn man das den ganzen Tag professionell als Aufgabe hat, wird man ein anderes Modell wählen. Aber man gründet ja auch kein Umzugsunternehmen mit einer Fahrzeugflotte aus lauter Polos.)

Neuer „Bente Brunckhorst“

Dann gibt es demnächst noch einen neuen „Bente Brunckhorst“. Ein Buch, dass sich mit Perspektiven der Boomer-Generation am aktuellen Arbeitsmarkt, aber auch den Erwartungen und Forderungen an diesen Personenkreis beschäftigt. Ich beratschlage mich zu diesem Themenkomplex intensiv mit der KI und füge dem Ganzen dann noch einen überraschenden Twist hinzu. – Spannend, wie ich finde.

So, nun muss ich aber weiter an der KI-Geschichte schreiben, die noch den Arbeitstitel „Born Again“ trägt…

Die Fachkräftemangel

Gehen Sie weiter! Dieses Büchlein enthält keine verwertbaren Fakten, sondern lediglich Meinung. Was glaubt Bente Brunckhorst bloß?

Ach, Bildung, Erkenntnistheorie, Psychologie, Computerindustrie? Da glaubt jemand wohl, uns etwas zu sagen zu haben. – Da sollte sich jemand gefälligst an die eigene Nase fassen!

So, in der Computerindustrie gearbeitet? Na, dann ist ja alles klar. Soll mal richtige Jobs ausprobieren, wo mit den Händen gearbeitet wird! Dann vergehen diese spinnerten Ideen schon von allein.

„Wenn Meinung Du hast, Lesen nichts nutzt.
Im Reden Lösung finden Du musst.“

In dem Sinne, wenn Sie in die Diskussion einsteigen wollen, ist das Büchlein geeignet, die Komfortzone zu verlassen. – Und, wer weiß: Vielleicht sogar als kleines Geschenk?


His Herstory

Shenanigans at a student exchange
Ein neues Buch und das erste in englischer Sprache…

Missouri isn’t even the first choice for Bente. It is indeed an unlucky, erratic start. The host-sister attends a Lutheran High-school, is pregnant, the father member of the parish council, and the grandfather their teacher on religion? And there is still this assignment on Martin Luther and the ‚Original Sin‘ due

Bente – a Student from Hamburg, Germany – is sent to a Lutheran High-school in Missouri, USA. Missouri isn’t even the first choice for Bente. It is indeed an unlucky start. And there are health issues!


Caitlyn – the host-sister – is pregnant, too? A lot of turmoil lies ahead. Keep in mind, it is a Christian School! Well, and how would Martin Luther have reacted to all these shenanigans? And the Reverent, Caitlyn’s grandfather? Does he approve? Certainly not.


And Bente doesn’t know anything about baseball and, when to cheer. Does it matter?
How about the peers? Will there be a knight on a charger to fight for them?
And ‚unbuckling the belts‘ – does it solve any problems, or is it more so the prior cause of them?

And, besides, keep in mind, it isn’t even a native speaker telling this story! Bente Brunckhorst’s first story ever, first English story, too. We already know the author from technical and educational writing, though.

‚Flacharbeit‘ – eine Eulenspiegelei

Es fing damit an, dass ich für eine kommende Erzählung (als interne Referenz) eine ‚wissenschaftliche‘ Arbeit benötigte, die für die Handlung entscheidend sein sollte.

Da ich niemandem durch zweckentfremdete Zitate oder einen existierenden Titel zu nahe treten wollte, und mich der Spieltrieb mal wieder gepackt hatte, entstand daraus in Zusammenarbeit mit Bente Brunckhorst ein kleines, eigenständiges Projekt mit ganz viel Unterstützung durch KI/AI; man kennt schließlich meine Affinität zur IT. Aber der Reihe nach:

Gender Dysphorie als Archetyp des „Character indelebilis“ im Licht biographischer Aspekte der Maria Magdalena und des Origenes in hellenistischen Schriften

Quatsch! Genau. (Hier gibt es ein weiterführendes Statement dazu.)

Machen wir uns nichts vor: Das ist künstliche Intelligenz in Reinform! Das einzig Kreative wie Originäre an dieser Arbeit ist der schöne, eventuell originelle Titel. Der Rest ist im höchsten Maße artifiziell generiert. Ob er das Prädikat ‚intelligent‘ verdient, wage ich zu bezweifeln.

Wir haben eine im Internet verfügbare Applikation benutzt, um eine individuelle, mehrseitige Ausarbeitung zu einem, wie ich finde, letztlich doch recht originellen Thema zu erstellen. Ein Thema, das nur dem äußeren Anschein nach einer intellektuellen Fragestellung gerecht wird. – Letztlich ist es aber auch ein zeitgenössisches Bild, in der irreale Zusammenhänge zu Meinungen kondensieren und Kontext-befreit zum Fakt erhoben werden. (Nicht umsonst steht in so vielen Vorworten meiner Bücher der Hinweis, dass es sich konkret um Fiktion handelt. Selbst wenn man in einer Geschichte, in der Aliens mit Hilfe von gelenkter Gravitation per Zeitparadoxon durchs All reisen, dieses denkt, derzeit nicht explizit erwähnen zu müssen.)

Ehrlich gesagt, ich freue mich schon „mischievously“ darauf, diese ‚Ausarbeitung‘ künftig möglicherweise sogar zitiert zu finden. Wird es gar Feed-Back-Schleifen geben? – Erwarten Sie dennoch nicht zu viel.

Warum veröffentlichen wir diesen Text überhaupt? Zunächst finde ich das Ergebnis dieser Ausarbeitung auf eine skurrile Art originell und als eine Art Zeitdokument für eine gewisse Stufe der KI/AI und der sich gerade rasant entwickelnden LLMs (Large Language Models) im Erscheinungsjahr 2024 sinnvoll zu konservieren. Erste Universitäten verabschieden sich gerade vom Konzept der Hausarbeit. Mit gutem Grund!

Und dann könnte es ja sein, dass ein Leser meiner künftigen Erzählung nachschaut, ob es diesen konkreten Text, der dort erwähnt wird, denn wirklich gibt…

Auf alle Fälle sparen Sie das Geld; die Leseprobe ist lustig genug. Falls Sie Bedarf an weiteren Zeilen haben, lassen Sie es mich wissen, und ich sende ein Belegexemplar zu. Es versteht sich von selbst, dass dieser Unsinn nicht gedruckt erscheint.

Vielleicht aber ist diese Arbeit ja nicht nur in einer kommenden Erzählung eine Art Hebel, der die Welt wieder gerade rückt.

δος μοι που στω και κινω την γην. (Der olle Archimedes mal wieder!)

Borini Publishing

Es häufen sich die Texte, die sich nicht nahtlos in das bisherige Programm einfügen lassen, das unter der „Marke“ Kiara Borini bekannt ist. Hier fallen insbesondere die Texte auf, die unter der Feder von Bente Brunckhorst erschienen sind. Sie sprengen mitunter die üblichen Genres, sind aber dennoch eine wilkommene Bereicherung des Programms.